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YOOVANO ENERGY · KLIMA

Im Sommer kühlen. Im Winter angenehm heizen.

Außenansicht eines Gebäudes als Symbolbild für sommerlichen Wärmeschutz und Verschattung.
Symbolbild für Klimaanlage; zeigt kein konkretes Herstellergerät.

Eine Multi-Split-Anlage kann mehrere Räume versorgen. Wir prüfen, welche Räume, Geräte und Leitungswege zu Ihrer Immobilie passen und ob die Heizfunktion für Ihren Bedarf sinnvoll ist.

Individuelle Prüfung · Qualifizierte Fachbetriebe · Service mitgedacht

Was wir vor einem Angebot prüfen

Die richtige Lösung hängt von Raumaufteilung, Nutzung, Außengeräten und baulichen Möglichkeiten ab.

Räume & Nutzung

Welche Zimmer sollen gekühlt oder beheizt werden und wann?

Montage & Schall

Standort, Leitungswege und Nachbarschaft werden vor der Auswahl geprüft.

Heizkonzept

Ob die Anlage ergänzend oder als tragende Heizung taugt, ist gebäudespezifisch.

So geht es weiter

1. Bedarf beschreiben: Sie nennen Räume, Gebäude und gewünschte Nutzung.

2. Vor Ort prüfen: Ein qualifizierter Fachbetrieb klärt Montage, Auslegung und Eignung.

3. Umsetzen & betreuen: YOOVANO koordiniert Angebot, Termin und spätere Servicewege.

Klima mit Energie und Service verbinden

Solarstrom kann den Betrieb unterstützen. Wartung und fachgerechte Installation gehören in die Gesamtplanung.

Photovoltaik

Solarstrom passend zu Ihrem Verbrauch prüfen.

Komplettsystem

Heizen, Kühlen und Strom gemeinsam betrachten.

Wartung

Reinigung, Prüfung und Dokumentation organisieren.

Nach der Umsetzung weiter betreut

YOOVANO bündelt relevante Anlagen und Unterlagen im Property Passport. Für Wartung und spätere Servicefälle bleibt die Dokumentation auffindbar.

Welche Leistung passt? kW und Quadratmeter einfach erklärt

Geht es nur nach Quadratmetern? Nein. Die Fläche hilft beim ersten Überschlag. Entscheidend ist, wie viel Wärme das Haus am kältesten Auslegungstag verliert. Eine 150-m²-Wohnung kann deshalb eine kleinere oder größere Wärmepumpe brauchen als ein anderes Haus derselben Größe.

Einfache Rechenhilfe: Wohnfläche × angenommene Heizlast in Watt je m² ÷ 1.000 = grobe Heizleistung in kW. Die Tabelle zeigt zwei Beispielannahmen, 40 und 50 Watt je m². Sie ist ein Größenvergleich, keine Geräteempfehlung. Sehr gut gedämmte Gebäude können darunter liegen; unsanierte Gebäude darüber. Warmwasser, örtliche Norm-Außentemperatur und die Leistung des Modells bei der passenden Außen- und Vorlauftemperatur müssen Fachleute zusätzlich prüfen.

Wärmepumpen-HeizleistungBeispiel bei 40 W/m²Beispiel bei 50 W/m²
8 kWca. 200 m²ca. 160 m²
10 kWca. 250 m²ca. 200 m²
12 kWca. 300 m²ca. 240 m²
14 kWca. 350 m²ca. 280 m²
16 kWca. 400 m²ca. 320 m²

Merksatz: kW sagt, wie viel Wärme die Wärmepumpe liefern kann. m² sagen nur, wie groß die Fläche ist. Dämmung, Fenster, Raumtemperatur, Heizkörper oder Fußbodenheizung und Warmwasser bestimmen mit, ob 8, 10, 12, 14 oder 16 kW passen. Kleinere Wärmepumpen mit etwa 4 bis 6 kW können bei kleinen, sehr gut gedämmten Gebäuden passen; bei hoher Heizlast oder größeren Häusern und Mehrfamilienhäusern können 18 bis 20 kW oder mehr nötig sein. Bei sehr großen Objekten kommen auch mehrere Geräte als Kaskade infrage. Das sind Beispiele, keine festen Größenklassen: Entscheidend ist die berechnete Heizlast, nicht die Wohnfläche allein. Ein zu großes Gerät ist nicht automatisch besser.

Für die konkrete Anlage braucht es eine Heizlastberechnung und die Prüfung der Heizflächen und Vorlauftemperatur. Der Bundesverband Wärmepumpe beschreibt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1; die Verbraucherzentrale nennt niedrige Vorlauftemperaturen und passende Heizflächen als wichtige Voraussetzungen. BWP-Heizlastrechner · Verbraucherzentrale: Voraussetzungen · co2online: Heizleistung einordnen.

Bei Klimaanlagen wird die passende Kühlleistung ebenfalls nicht allein aus der Wohnfläche abgelesen. Wichtig sind der einzelne Raum, Fensterfläche und Sonnenseite, Dämmung, Deckenhöhe, Personen und Geräte im Raum sowie Türverbindungen. Ein Multi-Split-System wird anhand der einzelnen Räume und der zulässigen Kombinationen von Innen- und Außengerät geplant. Überdimensionierung kann Komfort und Regelung verschlechtern.

Einfacher Start: Raum für Raum Fläche, Deckenhöhe, Fenster und Sonneneinstrahlung erfassen. Danach wird die benötigte Kühlleistung fachlich bestimmt. Die kW-Angabe einer Klimaanlage beschreibt Kühl- oder Heizleistung und ist nicht direkt mit einer PV-Anlage in kWp oder mit der Heizleistung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe gleichzusetzen. Als grober Startwert liegen viele Einzelraumgeräte bei etwa 2 bis 3,5 kW Kühlleistung; große, offene oder stark besonnte Räume können 5 kW oder mehr benötigen. Entscheidend sind Raumvolumen, Fenster, Ausrichtung, Dachlage, Verschattung, Personen und Gerätewärme. Darum wird die Kühllast für jeden Raum geprüft, statt die Gerätegröße allein aus Quadratmetern abzulesen. Für die konkrete Planung helfen Fachleute; die Verbraucherzentrale nennt Raumgröße, Fenster, Lage und Wärmequellen als wichtige Auswahlfaktoren.

Gut zu wissen: Die Leistung eines konkreten Modells muss am passenden Betriebspunkt verglichen werden – bei Wärmepumpen also mit der jeweiligen Außen- und Vorlauftemperatur, nicht nur mit einer großen Zahl im Produktnamen. Modell, Auslegung und tatsächlicher Bedarf werden individuell abgeglichen.

Welche Leistungen gehören zur Klimaanlage?

Das Klimaanlagen-Paket kann – je nach Angebot – die Raumaufnahme und Kühl-/Heizlastprüfung, Auswahl der Innen- und Außengeräte, Leitungsweg- und Kondensatplanung, Schall- und Aufstellortprüfung, Montagekoordination, Inbetriebnahme, Einweisung und Dokumentation enthalten. Wartung und Reinigung werden als eigener Umfang ausgewiesen. Kälte- und Elektroarbeiten führt der dafür beauftragte qualifizierte Fachbetrieb aus.

Single-Split, Multi-Split oder mehrere Einzelanlagen?

Ein Single-Split-System verbindet ein Außengerät mit einem Innengerät und ist häufig die klare Lösung für einen Hauptraum. Multi-Split verbindet mehrere Innengeräte mit einem Außengerät; das spart Außengeräte, setzt aber zulässige Kombinationen und passende Leitungslängen voraus. Für viele Räume kann eine verteilte Lösung mit mehreren Außengeräten technisch oder akustisch sinnvoller sein. Die Entscheidung hängt von Grundriss, Leitungsweg, Nutzungszeiten und Platz ab.

Die Kühllast wird Raum für Raum beurteilt: Fläche und Deckenhöhe sind wichtig, aber auch Fenstergröße, Himmelsrichtung, Dachgeschoss, Verschattung, Personen, Beleuchtung und Wärme von Geräten. Eine grobe W/m²-Rechnung kann die Erstaufnahme erleichtern, aber keine Fachauslegung ersetzen. Zu große Geräte erreichen den Sollwert schnell, können dabei aber häufiger takten und den Komfort verschlechtern.

Leistungen vom ersten Check bis zur Übergabe

  • Raumliste mit Fläche, Raumhöhe, Fensterlage und gewünschter Temperatur;
  • Geräte- und Multi-Split-Kombination inklusive Rohrlängen und Leitungsführung;
  • Außengeräusch, Nachbarschaft, Kondensatabführung und Montageort;
  • fachgerechte Kälte- und Elektroarbeiten, Dichtheitsprüfung und Inbetriebnahme durch zuständigen Betrieb;
  • Einweisung zu Filtern, Betriebsarten, App und saisonaler Pflege;
  • Wartungsumfang, Garantie und eventuelle Zusatzarbeiten transparent benennen.

FAQ

Kann eine Klimaanlage auch heizen? Viele Splitgeräte arbeiten als Luft-Luft-Wärmepumpe und können heizen. Das ist direkte Raumluftheizung, kein Ersatz für Warmwasser oder zwingend für das zentrale Heizsystem.

Wie viele kW brauche ich pro Quadratmeter? Dafür gibt es keine verlässliche Einheitszahl. Sonneneinstrahlung und Raumlast können bei gleicher Fläche sehr verschieden sein.

Wird ein Multi-Split immer günstiger? Nicht automatisch. Montageaufwand, Leitungslängen, gleichzeitige Leistung und Servicekosten müssen verglichen werden.

Technische Werte richtig lesen

Vergleiche nie nur die kW-Zahl im Produktnamen. Frage nach der Heizleistung bei der für dein Haus passenden Außentemperatur und Vorlauftemperatur. A7/W35 bedeutet zum Beispiel: 7 °C Außenluft und 35 °C Heizungswasser. A−7/W35 beschreibt einen deutlich kälteren Außenpunkt. COP ist ein Messpunkt unter bestimmten Bedingungen; SCOP ist ein normierter Saisonwert. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) entsteht erst aus dem Betrieb der konkreten Anlage und lässt sich nicht aus einem Prospekt garantieren.

Checkliste für ein belastbares Angebot

  • Exakte Modell- und Innengerätebezeichnung sowie technische Datenblätter
  • Heizleistung am Auslegungspunkt, Modulationsbereich und notwendige Vorlauftemperatur
  • Schallleistungswert, Aufstellort, Abstände und geplante Schallmaßnahmen
  • Warmwasserspeicher, Hydraulik, Elektroanschluss, Demontage und Montage separat benennen
  • Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich, Einweisung, Dokumentation und Förderunterlagen einzeln aufführen
  • Garantieumfang, Registrierung, Fristen, Wartung und Ausschlüsse schriftlich klären

Damit wird der Vergleich fair: gleiche Gebäudeanforderung, gleicher Messpunkt und gleicher Leistungsumfang. Für die Objektprüfung nutze auch die YOOVANO Wärmepumpen-Planung und die Paketübersicht.

Quellen und Grenzen der Faustregel

Die kW/m²-Beispiele sind Rechenbeispiele mit angenommenen Werten je Quadratmeter. Sie ersetzen weder eine raumweise Heizlastberechnung noch eine individuelle Planung. Quellen zur Einordnung: Bundesverband Wärmepumpe – Heizlastrechner, Verbraucherzentrale – Voraussetzungen im Eigenheim und co2online – typische Heizleistung je Quadratmeter.