YOOVANO ENERGY · WÄRMEPUMPE
Wir prüfen Gebäude, vorhandene Heizung und Ihren Bedarf, bevor eine Technik empfohlen wird. YOOVANO koordiniert Angebot und Umsetzung mit qualifizierten Fachbetrieben.
Individuelle Prüfung · Koordination geeigneter Fachbetriebe · Service mitgedacht
Eine Wärmepumpe muss zum Haus und zur Wärmeverteilung passen. Diese Fragen klären wir zuerst.
Größe, Zustand und tatsächlicher Wärmebedarf bestimmen die Auslegung.
Heizkörper, Fußbodenheizung und nötige Vorlauftemperaturen werden berücksichtigt.
Angebot, laufende Kosten und mögliche Förderung werden für Ihren Fall eingeordnet.
1. Erstcheck: Sie nennen Gebäude, bestehende Heizung und Ziel.
2. Technische Prüfung: Ein Fachbetrieb prüft Eignung, Dimensionierung und Umsetzungsweg.
3. Angebot & Koordination: Sie erhalten ein konkretes Angebot; YOOVANO organisiert die nächsten Schritte.
Solarstrom, Speicher und die spätere Wartung können Teil der Planung sein. Die Kombination ergibt sich aus Ihrem Gebäude und Verbrauch.
Eigenen Strom erzeugen und den Eigenverbrauch passend planen.
Heizung, Solar und Speicher gemeinsam abstimmen.
Betrieb, Termine und Dokumentation nach der Installation organisieren.
Unser Fachpartnernetzwerk vereint mehr als 20 Jahre Erfahrung und 5.000+ umgesetzte Projekte. YOOVANO dokumentiert Anlagen und Unterlagen im Property Passport, damit Wartung und spätere Servicefälle nachvollziehbar daran anknüpfen.
Geht es nur nach Quadratmetern? Nein. Die Fläche hilft beim ersten Überschlag. Entscheidend ist, wie viel Wärme das Haus am kältesten Auslegungstag verliert. Eine 150-m²-Wohnung kann deshalb eine kleinere oder größere Wärmepumpe brauchen als ein anderes Haus derselben Größe.
Einfache Rechenhilfe: Wohnfläche × angenommene Heizlast in Watt je m² ÷ 1.000 = grobe Heizleistung in kW. Die Tabelle zeigt zwei Beispielannahmen, 40 und 50 Watt je m². Sie ist ein Größenvergleich, keine Geräteempfehlung. Sehr gut gedämmte Gebäude können darunter liegen; unsanierte Gebäude darüber. Warmwasser, örtliche Norm-Außentemperatur und die Leistung des Modells bei der passenden Außen- und Vorlauftemperatur müssen Fachleute zusätzlich prüfen.
| Wärmepumpen-Heizleistung | Beispiel bei 40 W/m² | Beispiel bei 50 W/m² |
|---|---|---|
| 8 kW | ca. 200 m² | ca. 160 m² |
| 10 kW | ca. 250 m² | ca. 200 m² |
| 12 kW | ca. 300 m² | ca. 240 m² |
| 14 kW | ca. 350 m² | ca. 280 m² |
| 16 kW | ca. 400 m² | ca. 320 m² |
Merksatz: kW sagt, wie viel Wärme die Wärmepumpe liefern kann. m² sagen nur, wie groß die Fläche ist. Dämmung, Fenster, Raumtemperatur, Heizkörper oder Fußbodenheizung und Warmwasser bestimmen mit, ob 8, 10, 12, 14 oder 16 kW passen. Kleinere Wärmepumpen mit etwa 4 bis 6 kW können bei kleinen, sehr gut gedämmten Gebäuden passen; bei hoher Heizlast oder größeren Häusern und Mehrfamilienhäusern können 18 bis 20 kW oder mehr nötig sein. Bei sehr großen Objekten kommen auch mehrere Geräte als Kaskade infrage. Das sind Beispiele, keine festen Größenklassen: Entscheidend ist die berechnete Heizlast, nicht die Wohnfläche allein. Ein zu großes Gerät ist nicht automatisch besser.
Für die konkrete Anlage braucht es eine Heizlastberechnung und die Prüfung der Heizflächen und Vorlauftemperatur. Der Bundesverband Wärmepumpe beschreibt die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1; die Verbraucherzentrale nennt niedrige Vorlauftemperaturen und passende Heizflächen als wichtige Voraussetzungen. BWP-Heizlastrechner · Verbraucherzentrale: Voraussetzungen · co2online: Heizleistung einordnen.
Gut zu wissen: Die Leistung eines konkreten Modells muss am passenden Betriebspunkt verglichen werden – bei Wärmepumpen also mit der jeweiligen Außen- und Vorlauftemperatur, nicht nur mit einer großen Zahl im Produktnamen. Modell, Auslegung und tatsächlicher Bedarf werden individuell abgeglichen.
Bei einer Wärmepumpe von Wärmepumpe zählt nicht allein das Gerät. Zum Projekt gehören – abhängig vom Auftrag – die Aufnahme des Gebäudes und Wärmebedarfs, Heizlast und Heizflächen prüfen, Vorlauftemperatur und Aufstellort bewerten, Modell und Zubehör passend auswählen sowie Montage und Inbetriebnahme durch den beauftragten Fachbetrieb koordinieren.
YOOVANO koordiniert die angefragten Leistungen mit Fachbetrieben. Die handwerkliche Ausführung, Förderfähigkeit, konkrete Garantie und enthaltene Leistungen richten sich nach dem schriftlichen Angebot und dem ausführenden Betrieb. Nicht ausdrücklich aufgeführte Arbeiten sind nicht automatisch enthalten.
Für die persönliche Einschätzung: Kostenfreie Energieberatung anfragen · Alle Produkte und Pakete vergleichen.
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Luft-Wasser: nutzt Außenluft und lässt sich meist vergleichsweise unkompliziert installieren. Wichtig sind Schall, Luftführung und die Leistung bei tiefen Außentemperaturen. Sole-Wasser: nutzt Erdsonden oder Kollektoren. Die Wärmequelle kann im Winter relativ stabil sein, benötigt aber Fläche oder Bohrungen, eine geologische Prüfung und je nach Ort behördliche Schritte. Wasser-Wasser: nutzt Grundwasser; Wasserqualität, Förder- und Schluckbrunnen sowie Genehmigungen sind zentrale Voraussetzungen. Luft-Luft: erwärmt Raumluft direkt und kann einzelne Zonen bedienen, erzeugt aber nicht automatisch Heizungswasser für zentrale Heizkörper oder Warmwasser.
Im Neubau wird zuerst der geringe Wärmebedarf genutzt, um ein kleines, passend modulierendes System zu wählen. Im Bestand kommen die Heizkörper, das Heizwasser, die Rohrleitungen und das bisherige Verbrauchsprofil dazu. Dämmung kann den Bedarf verändern. Daher sollte eine Heizung nach geplanten Sanierungsarbeiten dimensioniert werden, nicht nach der alten Kesselleistung allein.
Reicht die Wohnfläche zur Auswahl? Nein. Sie ist nur ein Startwert. Die Heizlast je Raum und notwendige Vorlauftemperatur sind entscheidend.
Funktioniert Wärmepumpe mit Heizkörpern? Oft ja. Entscheidend ist, ob die Heizkörper bei niedriger Vorlauftemperatur genug Wärme abgeben. Manche Räume benötigen Anpassungen, aber nicht automatisch das ganze Haus neue Heizflächen.
Wie beginnt eine gute Planung? Mit Verbrauchs- und Gebäudedaten, Heizlast, Heizflächencheck und einer Messung beziehungsweise Prüfung der Heizkurve.
Vergleiche nie nur die kW-Zahl im Produktnamen. Frage nach der Heizleistung bei der für dein Haus passenden Außentemperatur und Vorlauftemperatur. A7/W35 bedeutet zum Beispiel: 7 °C Außenluft und 35 °C Heizungswasser. A−7/W35 beschreibt einen deutlich kälteren Außenpunkt. COP ist ein Messpunkt unter bestimmten Bedingungen; SCOP ist ein normierter Saisonwert. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) entsteht erst aus dem Betrieb der konkreten Anlage und lässt sich nicht aus einem Prospekt garantieren.
Damit wird der Vergleich fair: gleiche Gebäudeanforderung, gleicher Messpunkt und gleicher Leistungsumfang. Für die Objektprüfung nutze auch die YOOVANO Wärmepumpen-Planung und die Paketübersicht.
Die kW/m²-Beispiele sind Rechenbeispiele mit angenommenen Werten je Quadratmeter. Sie ersetzen weder eine raumweise Heizlastberechnung noch eine individuelle Planung. Quellen zur Einordnung: Bundesverband Wärmepumpe – Heizlastrechner, Verbraucherzentrale – Voraussetzungen im Eigenheim und co2online – typische Heizleistung je Quadratmeter.